Große, schwarze Jurte auf einer Wiese. Im Hintergrund sind Bäume. Inklusive Herbstreise des Indiwi Berlins.
Bericht der Herbstreise 2015
21. Dezember 2015

Reisebericht Schweden 2015

Unterwegs in Schwedens Wäldern, mit dem Kanadier übers Wasser, Spaß im Camp

Die Haiks

Mit 36 Jugendlichen ging es im Sommer 2015 wieder nach Hornsö in Schweden. Vom Zeltlager aus, wo wir in großen Schwarzzelten (Jurten) schliefen, ging es direkt in vier Kleingruppen auf den Haik, um sieben Tage lang die Natur Smalands zu erkunden. Mit Schlafsack, Isomatte, Proviant und dem nötigen Werkzeug wie Kompass, Wanderkarten, Kocher und Tarps in den Rucksäcken ging es für uns zu Fuß oder mit den Kanus von See zu See. Immer wieder wurden wir in den Gruppen von Basti, dem fürsorglichen Logistiker und Koch mit neuem Essen versorgt. Nach sieben eindrucksvollen Tagen trafen die Teilnehmer*innen sich in Hornsö wieder, um sich über die unterschiedlichsten Erfahrungen, von Strömungen auf dem Kanu, Blaubeerfeldern im Wald bis hin zu frisch geangelten Fischen, auszutauschen.

 

Die Workshops

Im Camp zurück erwarteten uns spannende Workshops. Ob das Wissen über selbstgemachte Gesichtsmasken und Hautcremes in „Beauty & Wellness“ oder einen Theaterworkshop, eine große Vielfalt stand immer zur Auswahl. Ganz neu war die Sportart „Jugger“. Beim Jugger versuchen zwei Mannschaften aus jeweils fünf Spielern den Jugg, so wird der Spielball im Jugger bezeichnet, in der Mitte des Spielfeldes zu erobern und im Mal der gegnerischen Mannschaft zu platzieren. Vier der fünf Spieler sind mit Pompfen ausgestattet und halten damit die gegnerische Mannschaft auf Distanz. Der fünfte Spieler, der so genannte Läufer, ist die einzige Person in der eigenen Mannschaft, die den Spielball direkt aufnehmen und somit Punkte erzielen kann. Wird ein Spieler von einer Pompfe getroffen, muss er für einen bestimmten Zeitraum aussetzen und darf in der Zeit nicht in das Spielgeschehen eingreifen.

 

Ausflug und Abschluss

Der Ausflug nach Kalmar, wenn auch bei Regen, war wie jedes Jahr ein schöner Grund mal aus der Natur in die kleine Hafenstadt zu fahren und nach Herzenslust das mitgebrachte Taschengeld auszugeben.

Aber an was könnte es da eigentlich noch mangeln? Klar! An einer Abschlussparty, die sich sehen lassen konnte. Hier konnten alle noch einmal mit ihrem Können in Feuerjonglage und Improtheater begeistern um im Anschluss in der Jurtendisco noch einmal die vergangenen 17 Tage gehörig zu feiern. Erschöpft, aber glücklich ging es mit gepackten Sachen diesmal über Dänemark zurück nach Berlin, wo alle sehnlichst von ihren Eltern empfangen wurden.

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