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Nils' Stories

Wie die Katze mit dem Zug ein Tandem schob

Über Nils

D ie Katze war beim Zugfest in Frankfurt Rüsselsheim. Sie hat nämlich einen Plan – nach Rostock zu fahren. Marge Simpson hat sich nämlich ein Tandem gekauft für 6 Personen. Sie nahm Allison, Taylor, Sherri, Terri, Martin Prince und Jessica Lovejoy mit. Erstmal hatten Marge, die Mädchen und Martin sich 6 Fahrradhelme gekauft. Sie setzen sie sofort auf und fuhren los.

Sie fuhren erstmal ein paar Runden durchs Eisenbahnbetriebsgelände. Winkie schlich sich in den IC Doppelstockzug und lauerte vorne im Führerstand.

„Jetzt werde ich sie davon schieben“, dachte die Katze.
Die 6 fuhren auf die Schienen rauf. Die Katze findet viele Knöpfe und Schalter, die sie erstmal alle ausprobierte. Sie drückte den Startknopf und schon setzte sich der Zug in Bewegung.

Sie lachte böse, während der Zug langsam los rollte. Jemand hat das gemerkt und rief „Hey, komm sofort zurück, das gehört nicht dir, sondern jemanden hier auf dem Gelände.“ Bald hatten auch Marge, die Mädchen und Martin bemerkt, dass etwas nicht stimmte und tritten kräftig in die Pedale. Aber es half alles nichts, denn die Katze hatte den Hebel für „Schnell“ umgelegt. „Hilfe!“, schrien die Mädchen und Martin, „schnell, tretet in die Pedale!“

Die Leute sahen, was geschah und riefen, “Hör sofort auf, sonst setzt es was.“ Aber die Katze hörte nichts mehr. Sie fuhr immer schneller und konnte gar nicht mehr bremsen. Das Tandem wurde immer schneller angeschoben. Als sie zur Gleisstrecke Gießen-Kassel kamen, trafen sie auf einen ICE aus Hamburg, der auf dem Weg nach Stuttgart über Frankfurt, Mannheim und Heidelberg war.

Marge, Allison, Martin, Sherri, Terri und Jessica schrien auf und hielten sich aneinander fest. Die Katze drückte den Hochgeschwindigkeitsknopf. Schon schoss der IC Doppelstockzug wie eine Rakete los und prallte mit dem ICE zusammen, so dass der ICE-Triebkopf in der Luft hing. Unter all dem war das Tandem begraben – mit Marge, Martin, Allison, Sherri, Terri und Jessica. Nur die Beine schauten noch hervor.

Die Katze amüsierte sich prächtig. Jetzt kamen sie an einem Bahnhof vorbei, an dem viele Leute auf den Zug warteten. Sie bemerkten wie der Zug vorbeischoss und hörten die Hilfeschreie. Sie hatten auch den Übeltäter erkannt. Sie riefen sofort die Polizei und die Feuerwehr und besprachen, dass da etwas nicht stimmte. Also machten sie erstmal Fotos für die Zeitung.

Dann machten sie sich auf den Weg durch ganz Deutschland, um die Übeltäterkatze zu finden. Ganz Deutschland war nun hinter ihr her, auch Polizei und Feuerwehr. Die Katze fuhr weiter bis Rostock, sie konnte gar nicht mehr bremsen. Plötzlich wurde ihr übel – der Katze wurde es wirklich kotzübel im Zug. Als sie wieder zu sich kam, war der Zug schon etwas entgleist und schleifte an der Kante der Bahnstange rum. Die Katze wurde richtig durchgeschüttelt.

Der Zug erreichte bald Magdeburg und schob einen IC mit. 3 Züge gleichzeitig wurden nun geschoben. Schon hatten sie bald Schwerin erreicht. Und schoben einen Regionalzug, der ebenfalls auf dem Weg nach Rostock war. 4 Züge gleichzeitig wurden nun schon mitgeschoben. Die Katze war sehr zufrieden mit sich. Bald hatte sie auch schon Rostock erreicht. Sie fuhr zum Rostocker Hauptbahnhof und stieß mit der Rostocker SBahn zusammen. 5 Züge gleichzeitig wurden geschoben. Alle 5 Züge wurden zum Bahnhof Warnemünde gefahren. Im Warnemünder Bahnhof, im Eiscafé, saßen Bart, Lisa, Milhouse und Homer. Sie aßen Bechereis und tranken Bier und Kaffee.

Plötzlich hörten sie ein fürchterliches Gezische und Gerumpel. Schnell eilten sie nach draußen und nun sahen sie es: 5 Züge kamen angerauscht und zwar alle hintereinander. „Was ist das?“, wundert sich Bart. „Ja ich weiß auch nicht“, sagt Milhouse. Schon hörten sie Hilfeschreie unter einem der Züge.

„Das klingt ja wie Marge!“, rief Homer. „Halte durch“, rief er.
Der Zug raste an ihnen vorbei und krachte direkt hart gegen gegen den Prellbock und darüber, obwohl er Höchstgeschwindigkeit hat. Er flog über das ganze Revier und zum Ufer am Hafen und schlug in einem großen Passagierschiff ein.

Es gab einen lauten Knall und es brannte auf dem Schiff und die Züge brannten mit. Dem Homer brachen dicke Tränen aus, “Ach Marge“ schluchzte er, “komm doch wieder.“ Aber da rief eine Stimme, “Ich bin hier!“ „Ja wo denn“, rief Homer glücklich. „Hier unten auf den Gleisen“, rief die Stimme. “Ach da bist du ja“ ,rief er. Aber da waren noch Jessica, Martin, Allison, Sherri und Terri. “Ach du hast ja noch viele andere mit dabei“, rief Homer. “Ja, hab ich“, rief Marge.

Das Tandem war kapputt. Doch Marge ging es gut. Da kam die Polizei und die Feuerwehr und löschte den Brand auf dem Schiff und die Polizei fand die Übeltäterkatze – sie wurde verhaftet. Alle Leute kamen angeeilt und schickten den Fotografen eine Zeitung und als Überschrift stand „Marge vom Zugtrubel gerettet“ und da ein Bild von der Katze mit der Unterschrift „Katze Winkie von der Polizei gefasst“.

Nils‘ Stories werden in regelmäßigen Abständen an dieser Stelle veröffentlicht. Einmal am Anfang jeden Monats findet ihr hier eine neue, lustige, zum Nachdenken anregende, abgefahrene Geschichte. Nils und auch wir freuen uns, wenn ihr diese Seite bei Facebook oder Twitter teilt.

Nils Kesten

Die Geschichten sind schräg, bunt, komisch, mit Fantasie der anderen Art, wie eben sein Urheber. Ich bin Autist, kein richtiger Aspie, schon gar kein Savant, doch mit meinen witzigen Ideen und der Erzählweise auf dem Papier und lustigem Gequatsche ein Spezialist . Für euch Normalos ist es dann manchmal schwer, mich in die „banale“ Alltagsunterhaltung -und organisation zurückzuholen. Zurück zur Realität: „Was ist das?“ Ich liebe all die komischen Figuren, die Comics, die TV-Serien, egal aus welcher Zeit. Ich kopple sie miteinander und mit realen Personen meiner Familie, Erlebnissen meiner Freizeit. Die Katze ist nur aus Plüsch, aber ich machte sie nicht nur zu Hause (ich war's nicht, die war's) zur „Attentäterin“. Alle Figuren , egal ob aus Comic-heften, Filmen oder nur aus Plüsch, werden in neue Erlebnisse und Begegnungen verwickelt.


ausgedacht und niedergeschrieben von
Nils Kesten
Wohnstätte der Lebenshilfe
Brauerstraße 2c
12209 Berlin

4 Kommentare

  1. Wie lange brauch man für so einen Artikel zu schreiben?

    • Nils sagt:

      Hallo Alexander, Ich bin der Nils, der sich die Geschichte ausgedacht und geschrieben hat.Ich habe dafür 3 Stunden gebraucht.Es gibt noch viel mehr Geschichten

  2. Hannes sagt:

    Du kannst dich gerne postalisch bei Nils melden und ihn selbst fragen. Ich kann es dir nicht sagen, da ich nicht der Verfasser bin. mfg.

    Nils Kesten
    Wohnstätte der Lebenshilfe
    Brauerstraße 2c
    12209 Berlin – See more at: http://indiwi.de/nils-stories/nils-stories-wie-die-katze-mit-dem-zug-ein-tandem-schob/#sthash.8juwcwmt.dpuf

  3. Servus, ein wirklich schöner Post. Wie lange schreibt man an so einem Beitrag?

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